Die Regionalanästhesie

Neben der Allgemeinanästhesie bieten wir auch alle gängigen Verfahren der Regionalanästhesie an. Zu diesen zählen sowohl die rückenmarksnahen Teilbetäubungen, wie Spinalanästhesie und Periduralkatheter, als auch die peripheren Nervenblockaden. Hierbei wird ein Nerv oder eine Gruppe von Nerven betäubt, um das Schmerzempfinden einzelner Körperteile oder -regionen auszuschalten.

Zum Teil können wir die feinen Strukturen der Nerven und Gefäße mit hochauflösenden Ultraschallverfahren sichtbar machen und dadurch die Regionalanästhesieverfahren noch sicherer, schneller und schonender für Sie gestalten.

Die Vorteile sind:

- geringere Belastung des Gesamtorganismus

- fehlende typische Nebenwirkungen einer Allgemeinanästhesie (z.B. Übelkeit)

- bessere Durchblutung und damit Wundheilung im Operationsgebiet

- effektivere Schmerzausschaltung nach der Operation (z.B. durch Schmerzkatheter) und damit die Ermöglichung einer verbesserten, frühzeitigen Krankengymnastik.

Wir führen regelmäßig die folgenden Schmerzblockadeverfahren durch:

- Distale N. ischiadicus Blockade bei Fußoperationen

 

- N. femoralis-Block in Kombination mit N. ischiadicus-Block bei Kniegelenkersatzverfahren

- Interscalenäre Plexusblockade bei Schultergelenkseingriffen

- Psoas-Compartment-Blockade in Kombination mit transglutäalem N. ischiadicus-Block bei Gelenkersatzwechsel (Knie,  Hüfte )

- Periduralanästhesie im Rahmen des fast-track Konzeptes bei DarmoperationeÜber die Patientenkontrollierte Analgesie mittels Schmerzpumpe können sich Patienten mit Regionalverfahren selbstständig mit Schmerzmitteln versorgen.


QKK Behandlungsqualität nachhaltig verbessern

Anästhesie

Chefarzt

Priv. Doz. Dr.med. Stefan Wirz

Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin,

Palliativmedizin und Schmerztherapie

 

 

Oberärzte

Dr.med. Eric-Oliver Griesch

Dr. med. Christopher Klein

 

Sekretariat

Regina Pütz

Tel. 02224 772 1194

anaesthesie(at)cura.org