St. Josef Krankenhaus Königswinter
Die Fachabteilungen Innere Medizin und Geriatrie befinden sich seit dem 10.06.2011 im CURA Kath. Krankenhaus in Bad Honnef.
Nach 165 Jahren Krankenpflegedienst in Königswinter erfolgte der Umzug nach Bad Honnef.
Im ehemaligen Hof der Herren zu Tomburg und Landskron hatte alles angefangen. Pfarrer Clasen von der katholischen Pfarrei Sankt Remigius erwarb 1844 das Turmgebäude an der Tomburger Straße. Im Jahre darauf wurde es als Kranken- und Armenhaus Sankt Josef eröffnet. Die Genossenschaft der armen Dienstmägde Jesu Chrsiti aus Dernbach übernahm 1865 die Pflege der Patienten. 1910 zogen die Schwestern vom "Klösterchen"in das neue Hospital an der Bismarckstraße/Schützenstraße mit Zentralheizung, Röntgenappart und Telefonanschluss. 101 Jahre später wurde nun ein neues Kapitel aufgeschlagen. Das Königswinterer Krankenhaus wurde geschlossen. Damit ging eine 165 Jahre alte Tradition des Krankenpflegedienstes in der Drachenfelsstadt zu Ende. Im modernen CURA-Krankenhaus Sankt Johannes in Bad Honnef wird sie nun von 450 Mitarbeitern fortgesetzt. Die Nonnen hatten bereits 1968 wegen Nachwuchsmangel in Königswinter Abschied genommen. 1980 wurde zusammen mit dem Krankenhaus Sankt Johannes in Bad Honnef der Katholische Zweckverband gebildet. In den vergangen dreieinhalb Jahren wurde nun der Honnefer Betriebsstandort "aufgemöbelt". 22 Mio. Euro steckt die CURA gGmbH als Trägergesellschaft in den Umbau. Eine Investition, die sich in Sachen medizinsche Infrastruktur und Komfort für die Patienten positiv auswirkte. Alle Fachabteilungen sind nun unter einem Dach: Chirurgie, Innere Medizin, Geriatrie, Gynäkologie und Gebursthilfe, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und HNO als Belegabteilung. Neu ist in dem modernen Bau die interdisziplinäre Ambulanz. Sie ist die"Schaltzentrale" der Klinik. Hier werden die Patienten in Empfang genommen, die ersten Untersuchungen und diagnostischen Maßnahmen erfolgen. Von hier aus werden sie den Stationen zugewiesen. Die Räume sind hell, modern gestaltet. Sehr schön ist die neue Cafeteria, die sowohl von Patienten als auch Mitarbeitern gern genutzt wird. Ein Andachtssraum entstand, dessen Einweihung noch bevorsteht. Modernisiert wurden im Zuge des Umbaus auch Station und Kreißsaal der Gebursthilfe. So wurde auch eine neue Geburtswanne angeschafft.
Am ersten Advent ist Tag der offenen Tür. Dann wird Gelegenheit sein, das neue Krankenhaus im Siebengebirge in Augenschein zu nehmen. Die CURA gGmbH verabschiedet sich aber nicht aus Königswinter. Sie betreibt dort noch das Altenheim Haus Katharina. Auf dem Gelände des bisherigen Krankenhauses Sankt Josef soll das Domizil für Senioren neu entstehen. Die schöne alte Kapelle aber bleibt vom bevorstehenden Abriss verschont und wird Bestandteil des künftigen Altenheims. So wird ein Stück Geschichte der Krankenpflege erhalten. Und noch etwas ganz Entscheidenes: Bei allen modernen medizinischen Gerätschaften im neuen Krankenhaus soll eines nie vergessen werden- die Nähe zum Patienten. So wie das bereits bei den fürsorglichen Nonnen vor über hundert Jahren usus war. Festhalten möchte die Krankenhausleitung auch an den alten Verbindungen zu Königswinter. So hofft sie, dass die traditionellen Besuche der Sankt Sebastian-Schützenbruderschaften zum Schützenfest auch im Honnefer Krankenahus möglich sind und ebenso der Besuchsdienst der Gemeinde weiter gepflegt wird. Dringend Verstärkung sucht der ehrenamtliche Besuchsdienst der grünen Damen.
Informationen und Kontakt unter: CURA Katholische Einrichtungen im Siebengebirge, gGmbH, Schülgenstraße 15, 53604 Bad Honnef, Tel.02224-772-0; Mail:info@cura.org
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CURA Kath. Einrichtungen im Siebengebirge gGmbH
Schülgenstr. 15 | 53604 Bad Honnef
Telefon: 02224/ 772-0 | Telefax: 02224/ 772-1112
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